Verzögertes Schlafphasensyndrom
Kinder und Jugendliche mit verzögertem Schlafphasensyndrom klagen darüber, dass sie vor drei bis fünf Uhr morgens nicht einschlafen können und große Mühe haben, rechtzeitig aufzustehen, um in die Schule zu gehen. Dieses Syndrom tritt häufiger bei Jugendlichen, als bei jüngeren Kindern auf. Wenn die Kinder unter diesem Syndrom leiden, ergeben sich auch für die Eltern oft große Probleme, auch, weil sie ihr Kind jeden morgen regelrecht aus dem Bett zerren müssen. Bei vielen Teenangern wirkt eine Radikalkur am Wochenende. Das heißt, dass sie Freitagnacht aufbleiben und danach den ganzen Samstag wach bleiben. Dann sind sie am Samstagabend so erschöpft, dass sie gegen Mitternacht einschlafen können. Am Sonntag sollten sie dann zu der an Schultagen üblichen Zeit aufstehen. Diese Schlaf-Wach-Zeiten sollten regelmäßig, auch am Wochenende, eingehalten werden.