- Aktionen -
Erfahrungsbericht: Wasserbett und Allergien

ERFAHRUNGSBERICHT: Wasserbett und Allergien

Alexander Brauner ist 24 Jahre alt, Sportstudent und lebt in Berlin. Schon seit seiner Kindheit leidet er unter einer Hausstauballergie. Seine Eltern erkannten dies nicht rechtzeitig. Heute ist er einer von sieben Prozent der Deutschen, die unter Asthma leiden. Für den leidenschaftlichen Sportler ist das oft eine große Belastung und besonders in der Nacht quälte er sich viele Jahre. Zu Weihnachten ließ er sich ein Wasserbett schenken. Alexander Brauner erzählt: "Ich leide seit 16 Jahren an Bronchialasthma. Das Asthma ist das Resultat einer schlimmen Hausstauballergie. Oft litt ich unter Atemnot, lang anhaltenden und schwerwiegenden Infekten. Doch am schlimmsten für mich persönlich war das permanenten Schwächegefühl und die schnell auftretende Müdigkeit. Diese Symptome hatten nicht unbedingt etwas mit dem Asthma zu tun, sondern kamen daher, weil ich in der Nacht häufig die schlimmsten Probleme hatte. Oft lag ich keuchend und hustend in meinem Bett. Das war schrecklich und hinderte mich zudem auch noch am Einschlafen. Am nächsten Tag fühlte ich mich immer wie gerädert, was bei meiner Leidenschaft, dem Sport, natürlich alles andere als hilfreich ist. Schon bei kleinen Anstrengungen machte mein Körper schlapp. Immer mehr verlor ich die Lust daran. Und das brachte mir zur Verzweiflung. Die nächtlichen Attacken wurde im Laufe der Monate immer schlimmer. Ich sprach mit meinen Arzt darüber und der sagte mir, dass dies an meinem Bett liegen könnte. Ich hatte schon von den Milbenkolonien gehört, die in jeder Matratze leben, doch das die an meinen Problemen Schuld sein sollten, war eine völlig neue Erkenntnis für mich. Ich erzählte meiner Familie und Freunden von meinen immer stärker werdenden Problemen und der Theorie des Arztes. Und prompt sagte meine Mutter, dass ich ein Wasserbett bräuchte, weil die das antiallergischste Bett der Welt seien. Am nächsten Tag informierte ich mich im Internet und war selbst immer mehr davon überzeugt, dass ein Wasserbett die nächtlichen Qualen lindern könnte. Dann wurde mir jedoch das nächste Problem bewusst. Ich konnte mir nicht mal ein neue Kaffeemaschine - meine war damals kaputt - leisten, wie sollte ich mir dann ein Wasserbett leisten? Während meiner Internetrecherche fiel mir zwar auf, dass Wasserbetten gar noch so teuer sind, wie ich vermutet hatte, doch wie gesagt, mein Geld als Student reichte nicht einmal für eine neue Kaffeemaschine. Also quälte ich mich Nacht für Nacht weiter, was meine Stimmung enorm mies machte. Dies fiel wohl auch meiner Familie auf, denn zu Weihnachten schenkten sie mir einen Gutschein für ein Wasserbett. Gleich nach den Feiertagen ging ich in ein Fachgeschäft, ließ mich beraten und kaufte schließlich das lang ersehnte Wasserbett. Und meine Mutter hatte recht behalten. Dank des Wasserbettes schlafe ich nun wieder wie ein Baby und habe nachts keinerlei Beschwerden mehr. Ich habe die Liebe zum Sport wieder gefunden und sozusagen eine neue dazu gewonnen: das Schlafen in meinem Wasserbett.