Erfahrungsbericht: Wasserbett bei Rückenproblemen
Jörg Rüders ist 38 Jahre alt, lebt in Hamburg , ist Fliesenleger und arbeitet Vollzeit in gebückt
oder stehend. Rückenschmerzen gehörten für ihn zum Alltag. Dann entschied er sich für ein
Wasserbett. Jörg Rüders erzählt:
"Handwerk hat goldenen Boden und ich schnell einen kaputten Rücken. Obwohl ich meinen Beruf liebe und
immer gern zur Arbeit gegangen bin, wurde er für mich mehr und mehr zur Qual. Vor fünf Jahren begannen
meine Rückenbeschwerden. Anfangs hatte ich sie nur nach dem Aufstehen am Morgen. Doch sie wurden immer schlimmer und zogen sich bald durch den ganzen Tag. Manchmal hätte ich vor Schmerzen gern geschrieen. Vor zwei Jahren hatte ich dann eine schwere Bandscheibenoperation mit einer anschließenden Bandscheibenentzündung. Ich konnte keine Nacht ohne starke Schmerzen schlafen. Mein behandelnder Arzt schwört bei Bandscheibenvorfällen auf Wasserbetten, um die Schmerzen zu lindern. Doch der Zuschuss für ein Wasserbett wurde von meiner Krankenkasse abgelehnt. Die Begründung: bei meiner Krankheit sei es besser auf einem Brett zu schlafen, als auf Wasser. Für mich brach damals eine kleine Welt zusammen, denn ich legte all meine Hoffnung, endlich wieder schmerzfrei schlafen zu können, in ein Wasserbett. Auch ein Widerspruch wurde abgelehnt. Über ein halbes Jahr quälte ich mich noch Nacht für Nacht mit meinen Schmerzen. Mein ganzes Leben drehte sich um meine Bandscheiben. Ich litt 24 Stunden am Tag und meine Lebensqualität ließ deutlich nach. Darunter litten natürlich auch meine Frau und ganz besonders mein kleiner Sohn. Denn Fußballspielen mit Papa auf dem Bolzplatz war einfach nicht mehr möglich. Irgendwann reichte es mit dann und ich kaufte mir aus eigener Tasche ein Wasserbett. Das Ergebnis übertraf all meine erhofften Erwartungen. Denn ich habe noch nie so gut gelegen und geschlafen wie auf dem Wasserbett. Endlich war wieder relativ schmerzfreies Schlafen möglich und die Beschwerden ließen auch tagsüber deutlich nach. Endlich kann ich wieder lachen und sogar mit meinem Sohn wieder kicken gehen. Das einzige, was ich bedaure ist, dass ich diese Entscheidung nicht schon viel früher getroffen habe."