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Der gestörte Schlaf

Der gestörte Schlaf

Nach Angaben der Schlafmediziner schläft die Hälfte der Bevölkerung zu wenig. Der Schlafentzug ist nicht in jedem Fall freiwillig. Der gestörte Schlaf zeigt sich in vielen Facetten: Man kann schlecht einschlafen. Wenn man dann eingeschlafen ist, wird man schnell wieder wach. Man wacht morgens viel zu früh auf und kann dann auch nicht mehr einschlafen. Man wacht auf und hat das Gefühl, überhaupt nicht richtig geschlafen zu haben. Man fühlt sich tagsüber müde und zerschlagen. Man kann ohne Schlafmittel überhaupt nicht mehr einschlafen. Man möchte einschlafen, aber die Beine werden unruhig und die Waden fangen an zu zucken. So verbringt man die Nacht, mal wachend, mal schlafend und ist froh, wenn es vorbei ist, fürchtet sich aber vor dem Aufstehen. Der Schlaf kommt und geht wann und wie er will. Für viele ist die Beziehung zum Schlaf kompliziert. Erst wenn er vorbei ist, als wenn man wach ist, spürt man, wie gut der Schlaf war. Ein einheitliches Maß gibt es dafür nicht. Die einen sind nach fünf Stunden ausgeschlafen und fit. Die anderen leiden darunter, dass sie nur fünf Stunden schlafen können. Entscheidend für die Beurteilung des Schlafes ist das Gefühl. Wie fühlen wir uns beim Aufstehen? Wie fühlen wir uns im Verlauf des Tages?